Tipps für ein positives Vorstellungsgespräch

Wenn Ihnen unsere Tipps für Ihre Bewerbung gefallen haben, hoffen wir, dass Sie schon bald zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen wurden. Damit dieses ebenfalls gut gelingt, haben wir Ihnen einige weitere Tipps zusammengestellt:

Gute Vorbereitung ist wichtig: Sammeln Sie vor dem Gespräch möglichst viele Informationen über das Unternehmen, bei dem Sie sich vorstellen und suchen Sie im Internet nach Informationen zum Produkt, der Firma, der Firmenkultur, den Kunden, Dienstleistungen und zum Wettbewerb. Auch der Internetauftritt des Unternehmens ist wichtig. 

Informieren Sie sich im Vorhinein über den möglichen Ablauf des Gespräches. Einige Unternehmen führen Tests durch, es wäre also sinnvoll, sich vorab über den Inhalt zu informieren.

Wichtig und selbstverständlich ist, dass Sie nicht zu spät erscheinen. Zu früh ist allerdings auch keine gute Visitenkarte. Wenn Sie 10 Min. vor dem Termin da sind, ist das eine perfekte Mitte.

Der erste Eindruck zählt

  • Kleiden Sie sich angemessen, um einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen.
  • Prägen Sie sich den vollständigen Namen und die Position Ihres/Ihrer Interviewers ein.
  • Achten Sie auf einen festen Händedruck und Blickkontakt.
  • Ebenso wichtig ist Ihre Körpersprache: Ihre Sitzhaltung sollte gerade und aufrecht, jedoch nicht steif sein, überflüssige Bewegungen – wie z.B. durch die Haare streichen – sollten vermieden werden.
  • Ihre Aussagen sollten präzise sein. Achten Sie darauf, sich kurz zu fassen und nicht abzuschweifen.
  • Versuchen Sie, das Gespräch zu genießen. Das entspannt und zaubert Ihnen ein Lächeln aufs Gesicht.

Mögliche Fragen die das Unternehmen an Sie stellen könnte, sollten in Ihre Vorbereitungen mit einbezogen werden. Wenn Sie für die folgenden, nicht repräsentativen, aber dennoch geläufigen Fragen Antworten vorüberlegt haben, ist viel gewonnen:

  • Persönliches: erzählen Sie etwas von sich.
  • Warum interessieren Sie sich für diese Position?
  • Was sind Ihre Perspektiven? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
  • Was ist Ihr konstruktiver Beitrag zur Unternehmenskultur?
  • Wo sehen Sie Ihre Stärken/Schwächen?
  • Worin sehen Sie Ihren bisher größten Erfolg?
  • Wie würden Vorgesetzte und Kollegen Sie beschreiben?
  • Was zeichnet Sie für die Position aus?

Ihre Antworten sollten stets positiv formuliert sein. Sie können beispielsweise auch mit geringen Erfahrungen punkten, wenn Sie sagen, dass Sie diese durch Weiterbildung steigern möchten. So signalisieren sie Lern - und Leistungsbereitschaft. Dass Sie hierbei Schwächen herausgreifen, die ohnehin nicht zentral für die Position sind, sollte selbstverständlich sein.

Bedenken Sie, dass auch ungewöhnliche und seltsam klingende Fragen gestellt werden können. Der Interviewer möchte Sie so aus der Reserve locken und testen, wie Sie mit plötzlichen und unerwarteten Situationen umgehen.

Lassen Sie sich Zeit, über die Antwort nachzudenken, anstatt etwas Unüberlegtes zu sagen. Sollten Unklarheiten bestehen, zögern Sie nicht, noch einmal nachzufragen.

Ebenso wichtig ist es, nicht nur auf mögliche Fragen seitens des Unternehmens vorbereitet zu sein, sondern auch selbst Fragen zur Hand zu haben, die Sie an Ihren Gesprächspartner richten können. Stellen Sie sich vor, sie haben keine Fragen an das Unternehmen … wie viel Glauben würde man da noch Ihrem Interesse am Unternehmen schenken? Einige Anregungen für Fragen Ihrerseits wären beispielsweise:

  • Könnten Sie mir bitte einen typischen Arbeitstag bei Ihnen beschreiben?
  • Gibt es in Ihrem Haus Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung?
  • Was Sind Ihre Erwartungen an neue Mitarbeiter?
  • Und was sollte nach meinem ersten Monat bei Ihnen erreicht bzw. umgesetzt sein?
  • Bei welchen Herausforderungen könnte ich Sie aktuell am besten unterstützen