FROHE WEIHNACHTEN!

Adventszeit und Jahreswechsel – Zeit zum Innehalten, um das vergangen Jahr Revue passieren zu lassen.

Aktives Zuhören – machen Sie Ihren Kollegen*innen ein Geschenk und hören Sie ab jetzt besser zu.

7 Tipps vor Weihnachten, um Ihre Kollegen*innen, Freunde und Familie jetzt und insbesondere im neuen Jahr glücklich zu machen: 

Gutes Zuhören ist der beste Weg, um Vertrauen und Sympathien zu gewinnen und somit die die Beziehungen zu Kollegen*innen, dem Chef oder auch zu Familie und Freunden zu stärken. Aktives Zuhören bedeutet nicht, nichts mehr zu sagen und nur noch stiller Beobachter zu sein, vielmehr verbessert sich durch aktives Zuhören die Kommunikation insgesamt untereinander. Da es tatsächlich nicht so leicht ist, wie viele denken, haben wir einige Tipps zusammengestellt, um ein guter Zuhörer zu werden:

  1. Tipp:
    Achten Sie auf die Körpersprache Ihres Gegenübers. Da unser Gehirn beim Zuhören eigentlich nur 25% seiner Kapazität benötigt, neigt man oft dazu, die übrigen 75% zu nutzen, um z.B. eine Antwort zu formulieren, das Abendessen zu planen oder sich anderweitig abzulenken. Deshalb ist es hilfreich, die Aufmerksamkeit auf die Körpersprache des Redners zu richten, da ca. 60% der Kommunikation nonverbal abläuft.
  2. Tipp:
    Achten Sie auf Ihre eigene Körpersprache. Das ist besonders für extrovertiertere Zuhörer wichtig, deren Gehirn eigentlich nur eines will – nämlich reden. Vermeiden Sie also räuspern, unruhig auf dem Stuhl hin- und herzurutschen oder ähnliches. Mit ein wenig Übung schaffen Sie schnell, diese Art der Körpersprache zu vermeiden. 
  3. Tipp:
    Vermeiden Sie Ablenkungen, in dem Sie z.B. Ihr mobiles Telefon beiseite legen, und nicht alles zu notieren, da man das meiste tatsächlich besser behält, wenn man aufmerksam zuhört. 
  4. Tipp:
    Stellen Sie Fragen. Dies ist nicht nur wichtig, um zu überprüfen, ob man wirklich alles richtig verstanden hat. Es hilft dem Gegenüber auch, weitere Gedanken als Antworten zu formulieren. Wie z.B. „Sie haben jetzt zwei wichtige Ziele ihres Projektes genannt, gibt es noch weitere Aspekte, die für mich wichtig sein könnten?“ oder einfach nur: „Das finde ich sehr interessant. Können Sie mir noch mehr darüber sagen?“
  5. Tipp:
    Vermeiden Sie Rechtfertigung. Oft neigen wir dazu, abzuschalten bzw. nicht mehr zuzuhören, wenn unsere eigenen Ideen und Überzeugungen in Frage gestellt werden oder kritisiert werden. Man neigt dann dazu, die Arme zu verschränken und rechtfertigende Antworten vorzuformulieren, anstatt weiterhin aktiv zuzuhören. Damit verpasst man aber oft wichtige Informationen, bzw. auch die Chance, um entstehende Konflikte vorab zu entschärfen. 
  6. Tipp:
    Ein letzter Tipp ist, eine kurze Pause vor jeder Antwort zu machen, das gibt dem Gesprächspartner noch einmal die Möglichkeit, etwas zu seiner Aussage hinzuzufügen. Das sollte natürlich nicht zu lange sein, aber im Kopf kurz bis 4 zählen, hilft, die Pause einzuhalten.
  7. Tipp:
    Ohne dass wir es beeinflussen können, huschen ständig Mikroexpressionen über unser Gesicht. Unter hoher emotionaler Beteiligung werden sie direkt von unserem limbischen System ausgelöst. Allerdings sind wir oft im Alltagsstress und dementsprechend zu wenig offen für Beobachtungen dieser Mikroexpressionen. Und beim Zuhören neigen wir dazu, uns auf das gesprochene Wort zu verlassen und alles Weitere auszuklammern. Aber gerade diese unbewussten Gesichtsausdrücke teilen uns oft eher mit, was unser Gegenüber denkt, als das gesprochene Wort. den Geschöpfen. Unsere Basisemotionen, wie Wut, Ekel, Verachtung, Freude, Trauer, Angst und Überraschung sind universell und können nicht durch kulturell bedingte Sprachunterschiede eingeschränkt werden. Will heißen: Egal woher ein Mensch kommt, die Wahrnehmung der Mimik ist immer gleich. Und sie kann erlernt bzw. trainiert werden. 

    Wir möchten Sie herzlich einladen, an unserem Afterwork - Impulsvortrag „Mimik und Körpersprache lesen im Einstellungsinterview“ im kommenden Jahr teilzunehmen. Die Kosten in Höhe von 25,00 EUR kommen 1 zu 1 dem FeM Mädchenhaus Frankfurt in Form einer Spende zu Gute.  Melden Sie sich jetzt hier an! - Auch als Geschenk für Kollegen*innen interessant.